Mehr Leichtigkeit im Dezember-Ein Advent voller Frustschutz
Shownotes
In dieser Folge spreche ich über den Dezember und über die Erschöpfung, die viele Frauen in dieser Zeit spüren, und darüber, wie wir wieder kleine Inseln der Ruhe finden können. Ich erzähle dir, warum ich dieses Jahr den Frustschutz-Adventskalender ins Leben gerufen habe und wie er dir helfen kann, deinen Dezember leichter, wärmer und freundlicher zu erleben.
Was dich in dieser Folge erwartet: • Warum der Dezember uns so fordert • Was passiert, wenn wir uns selbst aus dem Blick verlieren • Warum kleine Momente oft mehr bewirken als große Veränderungen • Wie du 24 Lichtblicke bekommst, die dich durch die Adventszeit tragen • Und weshalb du jederzeit einsteigen kannst – auch später im Monat
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Alle Türchen bleiben bis Silvester offen, damit du alles in deinem Tempo nachholen kannst. Und falls du diese Folge außerhalb der Adventszeit hörst: Trag dich gern in meine Flaschenpost ein – dann verpasst du den nächsten Kalender nicht.
Ich freu mich, wenn wir diesen Advent gemeinsam verbringen. Ahoi und regenbogenbunte Grüße, Elke 🌈⚓
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Transkript anzeigen
00:00:00: Vielleicht kennst du solche Momente. Du sitzt da irgendwo
00:00:04: zwischen Erschöpfung und Genervtheit.
00:00:08: Der Kopf Reiß dich endlich zusammen und dein
00:00:11: Herz flüstert Ich kann nicht mehr.
00:00:15: Wenn sich alles in dir gleichzeitig dreht, wenn du nicht weißt,
00:00:19: wohin mit dir und wo hinten und vorne ist, dann ist diese
00:00:23: Folge für dich. Heute zeige ich dir drei kleine erste Schritte, die
00:00:27: dir helfen können, in diesem inneren Sturm wieder Halt
00:00:30: zu finden und ein bisschen Ruhe. Viel Spaß.
00:00:35: Schluss mit frustig.
00:00:39: Der Podcast für mehr Klarheit, mehr Mut und
00:00:43: mehr Du. Von
00:00:46: und mit Elke Paulussen.
00:00:52: Ahoi und schön, dass du wieder mit an Bord bist.
00:00:56: In den letzten beiden Folgen habe ich darüber gesprochen, warum Frust nicht
00:01:00: dein Feind ist, sondern eher ein Weckruf und woran du erkennst,
00:01:04: dass du gerade mehr funktionierst, als dass du lebst.
00:01:07: Heute machen wir etwas ganz anderes. Heute stabilisieren wir
00:01:11: dich im Sturm von Gedanken und Gefühlen. Darum
00:01:14: lernst du in dieser Folge drei kleine Werkzeuge
00:01:18: oder Tools, wie ich gerne sage, kennen, die dich immer dann
00:01:22: auffangen können, wenn dir emotional der Boden unter den Füßen
00:01:25: wegzurutschen droht. Ich nenne sie bewusst Werkzeuge,
00:01:29: nicht weil du damit irgendwas reparieren musst, sondern weil sie dir
00:01:33: helfen, in genau den Momenten wieder
00:01:36: handlungsfähig zu werden oder zu bleiben, in denen dein
00:01:39: Kopf, dein Körper und dein Herz sonst komplett zumachen
00:01:43: würden. Bevor wir also in die praktische Umsetzung einsteigen,
00:01:47: lass mich dir ganz kurz erklären, warum dein Kopf
00:01:51: Frust nicht einfach wegdecken kann und warum
00:01:54: Reiß dich zusammen einfach Nie funktioniert
00:01:59: dein Nervensystem, das deines Körpers ist in starken
00:02:03: Stress und Frustmomenten wie eine Art überhitzter Motor.
00:02:07: Du willst vielleicht bremsen, aber dein inneres
00:02:11: System blockiert komplett. Gedanken
00:02:15: prallen ungefiltert auf dich ein, aber auch an dir ab.
00:02:19: Emotionen wirbeln einfach in dir durcheinander. Dein ganzer Körper
00:02:23: schaltet in einen Stressmodus, Dein Atem wird
00:02:26: flach, dein Bauch zieht sich vielleicht zusammen, dein Kopf
00:02:30: fühlt sich wie ein verrücktes Karussell an. Und genau in
00:02:34: solchen Momenten brauchst du keine riesigen
00:02:38: und komplexen Methoden oder Lösungen. Was du
00:02:41: brauchst, ist eine Art Erste Hilfe, ein
00:02:45: Moment zum Durchatmen, ein Mini Stopp,
00:02:49: eine kleine Bewegung zurück zu dir. Und genau
00:02:52: dafür habe ich dir heute drei Werkzeuge mitgebracht
00:02:57: und das erste Werkzeug stelle ich dir jetzt vor. Ich nenne
00:03:01: es liebevoll den Herzanker. Und er ist dafür
00:03:05: da, wenn du merkst, ich verliere mich, ich bin völlig überfordert.
00:03:10: Bevor du irgendwas analysierst oder irgendwie nur
00:03:13: probierst, irgendwas zu verstehen, brauchst du einen Punkt, dem
00:03:17: du wieder körperlich bei dir ankommst.
00:03:20: Dafür ist der Herzanker gut. Wir starten damit, weil
00:03:24: er dein Nervensystem innerhalb von wenigen Sekunden
00:03:27: beruhigen kann. Es ist wie eine Art Rettungsring,
00:03:31: den du dir selbst zuwirfst, wenn die Wellen zu hoch werden und
00:03:35: vielleicht sogar über deinem Kopf zusammenzuschlagen drohen.
00:03:39: Wann benutzt du diesen Herzanker? Du benutzt ihn,
00:03:42: wenn du innerlich kippst, wenn du den Tränen nahe bist,
00:03:46: wenn du das Gefühl hast, ich kann gerade nicht mehr,
00:03:50: wenn deine Gedanken zu laut werden und wenn du einfach
00:03:53: kurz Halt brauchst. Warum
00:03:57: funktioniert das überhaupt? Weil dein Körper Sicherheit
00:04:01: über Berührung spürt. Nicht überdenken. Die
00:04:04: Übung, die wir gleich machen. Dabei legen wir die Hand aufs Herz
00:04:08: und auf deinen Bauch. Damit signalisierst du deinem
00:04:12: Nervensystem, es ist okay, du bist sicher,
00:04:16: du bist hier. Und plötzlich kommt dann auch dein
00:04:19: Atem zurück. Du spürst wieder festen Boden unter dir,
00:04:23: dein System fährt runter. Es ist so ein bisschen wie
00:04:27: bei einem Computer Reset. Du fährst das
00:04:31: ganze System erstmal runter und dann wieder
00:04:34: hoch. Hier kommt also die kleine Anleitung. Und wenn du
00:04:38: magst, dann mach doch gleich mit und spür einmal, wie
00:04:41: es sich auf dich und dein Netz Nervensystem
00:04:45: auswirkt. Also nimm dir einen Moment und setz dich
00:04:49: hin. Ganz normal, kein Yogasitz, kein
00:04:52: Schnickschnack. Einfach irgendwo bequem sitzen.
00:04:56: Dann leg jetzt eine Hand auf dein Herz
00:05:00: und die andere auf deinen Bauch.
00:05:04: Und spür die Wärme in deinen Händen.
00:05:09: Vielleicht spürst du auch deinem Herzschlag nach.
00:05:14: Atme ruhig ein und aus.
00:05:19: Ein.
00:05:23: Und wieder aus.
00:05:27: Spüre deinen Atem, wie er kommt, ohne dass du
00:05:31: ihn kontrollieren musst und spür
00:05:34: auch, wie er wieder geht.
00:05:38: Spüre, dass du ganz im Hier und Jetzt
00:05:41: bist. Und während du
00:05:45: mit mir hier im Moment bist, sagt dir leise
00:05:50: ich bin hier. Ich bin jetzt
00:05:53: sicher genug für diesen Moment.
00:05:58: Ich muss jetzt nichts lösen, ich
00:06:01: muss jetzt nichts leisten.
00:06:05: Und falls jetzt innere Stimmen kommen, die meckern,
00:06:09: treiben oder kritisieren, dann lass sie wie
00:06:13: kleine Wolken am Horizont vorbeiziehen.
00:06:17: Du musst sie nicht festhalten, du musst nicht mal
00:06:21: drauf schauen. Sie dürfen einfach
00:06:24: weiterziehen. Du musst nichts verändern.
00:06:29: Du bist hier in diesem Moment, du bist da
00:06:33: und das reicht.
00:06:37: Und wie fühlt sich das an? Spürst
00:06:41: du, wie sich dein System beruhigt? Du
00:06:45: kannst diesen Herzanker ruhig auch eine Zeit
00:06:48: wiederholen. Mach das ruhig mal für ein paar Minuten und
00:06:52: du wirst merken, wie du runterkommst.
00:06:56: OK, dann lass uns weitergehen. Sobald
00:06:59: du wieder ein bisschen Raum hast, kannst du dich auch an den
00:07:03: nächsten Schritt wagen. Manchmal reicht dieser erste
00:07:07: Schritt, aber wenn du weitergehen möchtest und spürst, dass das für
00:07:11: dich passt, dann darfst du gerne auch das zweite Tool benutzen.
00:07:15: Für mich heißt es Stop and Return. Es ist so eine Art
00:07:19: Stopp im Sturm, ein liebevolles inneres
00:07:22: Stoppschild. Denn manchmal ist nicht der äußere
00:07:26: Frust das, was dich so fertig macht, sondern vielmehr
00:07:30: der innere Sturm, der in dir unterwegs ist. Und es
00:07:34: hilft dir wieder aus der Gedanken und
00:07:37: Gefühlsspirale auszusteigen. Wann benutzt du
00:07:41: diesen Sturmstopp? Wenn dein Kopf zu explodieren
00:07:44: droht, Wenn du dich einfach im Grübeln verlierst,
00:07:48: Wenn innerliche Kritiker oder nervige Stimmen
00:07:52: laut werden Und wenn du merkst, ich verliere hier gerade den Überblick.
00:07:56: Warum funktioniert es? Weil du deine Gedanken nicht bekämpfen
00:08:00: musst. Du musst ihnen nur kurz. Stopp,
00:08:04: ich bin da. Aber jetzt ist nicht der Moment. Damit
00:08:07: entziehst du dem inneren Sturm seine Kraft. Und
00:08:11: hier kommt die Anleitung, die wirklich einfach ist und die
00:08:14: du damit auch ganz einfach nachmachen kannst.
00:08:18: Wenn du merkst, dass der Moment da ist, dann bring dich als erstes in
00:08:22: Position. Wenn du merkst, es wird innerlich zu viel, mach
00:08:25: vielleicht einen kleinen Schritt zur Seite. Verändere etwas
00:08:29: in deiner Position im Raum. Das verändert nicht nur
00:08:33: äußerlich was, sondern auch innerlich. Verändere auch deine
00:08:37: Körperhaltung. Stell dich gerne auch breitbeinig hin,
00:08:41: als wenn du stabil stehen möchtest.
00:08:45: Und du kannst deine Arme auch entweder vor der Brust
00:08:49: verschränken oder aber du nimmst einen Arm
00:08:53: nach vorne und machst ein Stoppsignal mit deiner Hand und
00:08:56: zeigst die Handfläche nach vorne. Und dann
00:09:00: atmest du einmal tief ein,
00:09:03: tief aus, stellst dich gerade hin und
00:09:06: sagst Stopp, das
00:09:10: ist zu viel für mich. Spür dabei
00:09:14: deine Füße auf dem Boden.
00:09:17: Spüre die Stärke deiner Haltung und
00:09:20: halte diese Spannung ruhig für ein paar Sekunden.
00:09:25: Damit holst du dich zurück ins Hier und Jetzt
00:09:28: und damit vermittelst du deinem Unterbewusstsein, dass hier
00:09:32: eine Grenze gesetzt wird. Ich weiß, das
00:09:36: klingt erstmal komisch und du kommst dir wahrscheinlich auch komisch vor, wenn du
00:09:40: es machst. Und es ist jetzt auch nicht die Übung, die ich machen würde,
00:09:44: wenn ich gerade in der Stadt unterwegs wäre. Aber du kannst diese Übung
00:09:48: super zu Hause einstudieren. Also du kannst deinen Körper
00:09:52: daran gewöhnen, wie das funktioniert und an dieses Gefühl, dass du dich
00:09:55: selber wieder stabilisierst, dass du stabil stehst, dass du
00:09:59: dieses innere Gedankenkarussell zum Stoppen bringst. Und wenn du das einmal
00:10:03: geübt hast, dann geht es tatsächlich auch in der Öffentlichkeit. Du musst
00:10:07: nicht die gleiche Haltung einnehmen, aber dein Körper kann
00:10:10: sich daran erinnern. Und das heißt, wenn du innerlich kurz einen
00:10:14: Moment stehen bleibst, breitbeinig dich hinstellst und innerlich
00:10:18: Stopp, Das ist gerade zu viel. Das klingt vielleicht ein bisschen
00:10:22: spooky, aber das funktioniert wirklich, weil du deinen Körper
00:10:25: trainierst und weil diese körperlichen Übungen direkt
00:10:29: in die Tiefe wirken und nicht so eine
00:10:32: Oberflächenkosmetik betreiben, wie wir das oft machen, wenn wir nur
00:10:36: probieren, unsere Gedanken zu ändern. Und erst wenn du
00:10:39: nicht mehr in der Überforderung bist, wenn du dein System
00:10:44: beruhigt hast, wenn du dein Gedankenkarussell
00:10:47: vielleicht mal für einen Moment angehalten hast,
00:10:51: dann kannst du erst entscheiden, was du jetzt gerade
00:10:55: wirklich brauchst. Und damit sind wir beim
00:10:58: dritten Tool, nämlich dem Ein Prozent
00:11:02: Baby Schritt. Der ist dafür da, wenn du spürst,
00:11:06: du müsstest da etwas tun, aber du schaffst diesen
00:11:09: großen Schritt nicht und du hast dieses Gefühl, dass
00:11:13: dich der Schritt überfordert. Der Herzanker
00:11:17: bringt dich sofort in deinen Körper zurück. Der Stop and
00:11:21: Return hilft dir, aus dieser Gedankenspirale erstmal
00:11:24: auszusteigen, um im Moment anzukommen. Und
00:11:28: jetzt, erst jetzt bist du bereit für etwas, das dich
00:11:31: wieder handlungsfähig macht. Das heißt, erst wenn du
00:11:35: ganz bei dir selbst bist, erst wenn du ganz
00:11:39: im Moment bist, dann kannst du den kleinsten,
00:11:43: liebevollsten Schritt suchen, den du heute schaffst.
00:11:47: Mehr nicht. Wirklich nicht. Wann benutzt du den Ein
00:11:50: Prozent Baby Schritt? Wenn du das Gefühl hast, dass du
00:11:53: festklebst, wenn alles zu groß
00:11:57: wirkt, was du dir vorgenommen hast, wenn du funktionierst
00:12:00: statt zu leben, wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst. Und wenn jeder
00:12:04: Schritt sich wie eine Reise auf einen
00:12:08: riesigen Berg anfühlt, warum funktioniert das mit dem
00:12:11: Babyschritt? Ganz Weil du dir selbst
00:12:16: Ich bewege mich. Ich bin unterwegs
00:12:20: und ich bewege mich. Auch wenn es nur ein Prozent ist,
00:12:24: aber ich bewege mich. Das macht was mit deinem System.
00:12:28: Und dieser Schritt, den du gehst, der muss nicht schön sein. Der muss
00:12:32: kein Beeindrucken, der muss auch nicht sinnvoll sein oder logisch.
00:12:36: Der muss eines machbar Er muss
00:12:40: machbar sein. Hier kommt die
00:12:43: Frag Was ist der allerkleinste Schritt,
00:12:48: den ich jetzt schaffen kann?
00:12:52: Und das darf so klein sein, dass eine
00:12:55: kleine Stimme in dir sich kaputt lacht darüber,
00:12:59: dass sie das total albern findet. Genau deswegen findet sie es aber auch
00:13:03: nicht bedrohlich. Und darum kannst du ihn dann gehen. Darum ist es
00:13:07: in dieser Situation, wo du sowieso schon
00:13:10: ruderst und um dein Gleichgewicht bangst, darum ist es da
00:13:14: machbar und schaffbar für dich. Was kann so ein kleiner Schritt
00:13:18: sein? Vielleicht ist dieser eine Schritt nur dass du
00:13:21: aufstehst, ja, an manchen
00:13:25: Situationen und an manchen Tagen ist das
00:13:28: sogar mehr als ein Prozent Schritt. Ist das eine
00:13:31: Riesenleistung, dich aufzuraffen. Aufzustehen
00:13:35: kann ein erster kleiner Schritt sein. Vielleicht ist es aber auch
00:13:39: ein Glas Wasser zu trinken oder einen Schluck
00:13:43: einmal tief durchzuatmen, ein Fenster aufzumachen
00:13:47: und kurz Luft zu holen, eine einzige Nachricht zzu
00:13:51: schicken. Einmal fünf Minuten
00:13:55: ums Haus zu gehen, eine kleine Sache
00:13:58: wegzuräumen. Egal wofür du dich
00:14:02: entscheidest, dieses eine Prozent reicht an
00:14:05: solchen Tagen. Und dieses eine Prozent kann dein
00:14:09: ganzes System wieder den Mut geben, auf diesem Weg
00:14:13: auch weiterzugehen mit dem nächsten Prozent. Und auch
00:14:17: ein langer Weg besteht aus vielen kleinen Schritten.
00:14:21: So, nun kennst du alle drei Tools. Und ich kann
00:14:24: dir versichern, ich erzähle dir hier nicht irgendwas vom Pferd,
00:14:28: sondern ich mache diese Dinge auch gerade wenn ich
00:14:31: merke, ich rutsche in der Überforderung. Gerade wenn ich
00:14:36: Alter, der Frust nervt mich gerade so gewaltig. Und glaub
00:14:39: mal nicht, dass ich hier nie Frust hätte, nur weil ich hier so einen
00:14:43: Podcast mache. Ne? Es geht sicher auch nicht darum, den Frust nie zu
00:14:47: haben. Wir haben ja schon gehört, Er hat eine Funktion. Es
00:14:50: geht sich darum, dem Frust auf die Schliche zu kommen, was er
00:14:54: uns erzählen will. Und auch ich rutsche in Überforderung. Und dann
00:14:58: brauche ich keinen riesigen Weg, den mir irgendjemand
00:15:01: erzählt, den ich gehen muss, sondern ich brauche manchmal dann auch keine 10
00:15:05: Schritte. Ich brauche nur einen mini kleinen Schritt. Ich brauche
00:15:09: keinen Plan, ich brauche kein Programm, kein Projekt. Ich
00:15:12: brauche dann auch einen kleinen Prozentschritt. Oder ich
00:15:16: nehme einen Moment für meinen Herzanker, um
00:15:20: wieder anzukommen. Mache ich zum Beispiel auch, wenn ich zum Zahnarzt
00:15:23: gehe, weil ich dann während die Dame noch den Zahnarzt holt
00:15:27: oder die Vorbereitung macht, komme ich mal eben mit einem Herzanker bei mir an.
00:15:31: Ich merke einfach, wie das mein System beruhigt. Es muss also noch nicht mal
00:15:35: immer Frust sein. Es kann einfach eine Stresssituation sein,
00:15:39: wofür du ihn benutzt. Ja, und auch ich hab Momente, wo ich mein
00:15:42: Gedankenkarussell echt stoppen muss. Und heute reicht es mir
00:15:46: schon, weil ich das so oft antrainiert habe, wenn ich mich breitbeinig
00:15:49: hinstelle, die Arme vor der Brust beschränke und innerlich
00:15:53: Stopp, Elke, stopp. Und dann merke
00:15:57: ich, wie ich wieder im Hier und Jetzt ankomme. Wenn du diese
00:16:01: drei Werkzeuge als erste Hilfe nutzt, dann kommst du nicht nur
00:16:05: einen ersten Schritt aus dem Frust raus, du kommst vor allen Dingen auch
00:16:09: wieder bei dir an. Du findest Halt, du
00:16:12: findest Ruhe und du findest einen ersten
00:16:16: kleinen Schritt zurück in deine Kraft. Und das ist genau
00:16:20: der Anfang der Reise, die wir in Schluss mit frustig, ja gemeinsam gehen
00:16:23: wollen. Diese drei Schritte sind nicht die Lösung für alles, aber
00:16:27: sie sind die Hand, die du dir selbst reichst, wenn du gerade das
00:16:31: Gefühl hast, im Sturm unterzugehen. Und manchmal ist das
00:16:35: der mutigste Schritt von allen. Also schreib mir
00:16:39: gerne, ob du es ausprobiert hast, ob du dich getraut hast mitzumachen,
00:16:42: wie es dir dabei erging, welches Tool dir am besten gefällt.
00:16:46: Schreib mir einfach an. Elke Elke
00:16:49: Paulussen, de Ich kriege total gerne
00:16:53: Post von dir als Hörerin und möchte natürlich
00:16:56: wissen, wie die Sachen ankommen, die ich hier mit dir teile. Und
00:17:00: jetzt kommen wir langsam schon zum Ende. Und wenn du heute gespürt hast,
00:17:04: wie viel sich beruhigen kann, wenn du einen Moment zu dir zurückkommst, dann
00:17:07: wirst du die nächste Folge lieben da schauen wir nämlich auf etwas,
00:17:11: das viele Jahre übersehen wurde, nämlich warum dein
00:17:15: Frust überhaupt entstanden ist und warum deine Reaktion darauf
00:17:19: viel logischer ist, als du bisher gedacht hast. Ja und wenn dir
00:17:22: diese Folge gut getan hat, dann bleib doch gerne in
00:17:26: dieser Serie und bei diesem Podcast bei mir. Du kannst ihn auch gerne
00:17:30: abonnieren, damit du keine Episode verpasst und dann gehen wir das
00:17:34: ganze Thema gemeinsam an, Schritt für Schritt und in deinem
00:17:37: Tempo. Für heute gehe ich also von Bord und freue mich
00:17:41: auf dich und die nächste Folge und wünsche dir alles
00:17:45: Liebe, machen Schluss mit frustig, sei du selbst und mach
00:17:48: dein Ding, deine Ecke.
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